Über Hochbegabung und Crowdfunding

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Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung (© Manon Garcia)

Manon Garcia ist sowohl Autorin als auch Coach für Hochbegabung (und 1967 geboren). Sie lebt und arbeitet abwechselnd in Deutschland und auf Gran Canaria und hat sich für ihr zweites Buch zum Thema Hochbegabung entschieden, die finanziellen Mittel für das professionelle Lektorat und die Covergestaltung über das sog. Crowdfunding aufzubringen.

Manon, du hast bereits ein Buch mit dem Titel Hochbegabung bei Erwachsenen – Erkennen, Akzeptieren, Ausleben geschrieben. Wie bist du dazu gekommen?

Vor zehn Jahren brach mein Leben zusammen. Ich litt an Depressionen und psychosomatischen Beschwerden und suchte nach Auswegen. Durch Zufall kam ich zum Thema Hochbegabung, und ich spürte, dass ich dem nachgehen sollte. So erfuhr ich vor acht Jahren, dass ich zu den spät erkannten Hochbegabten gehörte, die vorher nullkommanull von ihrer Hochbegabung wussten.

Ich wollte mich über das Thema erkundigen und erfahren, wie ich mit diesem Wissen aus meiner Krise heraustreten kann. Leider fand ich nur ein Buch, das mir bezüglich Hochbegabung weiterhalf. Es gab aber kein Buch, das sich speziell mit Menschen beschäftigte, die erst im Erwachsenenalter von ihrer Hochbegabung erfahren. Aber gerade das ist sehr wichtig, denn Menschen, die erfahren, dass sie jahrzehntelang unter falschen Voraussetzungen lebten und eine entsprechend falsche Identität aufbauten, können ganz schön ins Schlingern geraten. Hier sind Hilfe, Motivation und Anregungen notwendig.

Für meinen Weg aus der Krise, unter Berücksichtigung der Hochbegabung, recherchierte ich alles, was es zu diesem Thema gab. Irgendwann dachte ich, ich sollte es aufschreiben und damit anderen Menschen helfen. So entstand mein erster Ratgeber. Und jede Rückmeldung von Lesern, denen ich helfen konnte, egal, ob ich die Augen öffnete oder konkrete Hilfestellung lieferte, freut mich sehr und bestätigt mich.

Wie hast du denn herausgefunden, dass du hochbegabt bist?

Ich führte ein Lerninstitut und überlegte mir, was für Mathe-Kurse ich anbieten kann. Ich wollte etwas für interessierte Schüler machen. Ich kannte es von mir aus der Schule, dass meine Noten immer zu schlecht waren, als dass ich bei Zusatzkursen mitmachen durfte, obwohl ich es gern getan hatte. Deshalb wollte ich etwas für interessierte Schüler/-innen. Und bei diesen Überlegungen kam natürlich das Thema Hochbegabung auf, da ich keinen ausschließen wollte. Ich fing an, mich mit dem Thema zu beschäftigen, weil ich annahm, dass auch hochbegabte Schüler dieses Angebot annehmen würden. Und je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, umso mehr hat es mit mir gemacht. Als es dann schließlich in Albträumen mündete, traute ich mich, diesen Test zu absolvieren. Fühlte mich aber wie eine Hochstaplerin, denn wer diesen Test absolviert, geht ja insgeheim davon aus, hochbegabt zu sein. Das fand ich anmaßend von mir.

Allerdings wollte ich meine körperlichen Symptome und Albträume loswerden. Das Ergebnis ist bekannt.

Die meisten Menschen denken, dass es großartig sein muss, hochbegabt zu sein. Du hingegen sagst, dass es mit vielen Schwierigkeiten verbunden sein kann. Was sind das für Probleme?

Die Probleme haben weniger mit der Hochbegabung an sich zu tun, sondern mit dem Umgang im Umfeld. So langsam wird es zur Pflicht für Lehrer und Erzieher, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Auch wird es in den Medien immer öfter aufgegriffen. Aber leider halten sich viele Mythen und Vorurteile über die Hochbegabung. Diese treffen aber höchstens auf 5–10 % der Hochbegabten zu. Nur maximal 10 % sind Höchstleister. Und die Einserschüler in der Schule sind meistens gar keine Hochbegabten. Deren IQ liegt meist bei 120. Hochbegabung beginnt bei einem IQ von 130.

Wenn also ein Mensch anders ist, dann wird selten an eine Hochbegabung gedacht, wenn die Vorurteile nicht bedient werden. Und dann nehmen die Betroffenen leider an: „Wenn es keinen Grund gibt für mein Anderssein, dann sollte/muss ich mich anpassen.“  Das wird natürlich auch vom Umfeld entsprechend erwartet. Sind die Noten gut, „darf“ man anders sein und wird toleriert. Wer aber normale Noten schreibt oder sogar Probleme in der Schule hat, hat sich gefälligst anzupassen.

Das Problem, das Hochbegabte oder allgemein Menschen haben, die anders sind, ist, dass sie nicht so respektiert werden, wie sie sind. Aber das ständige Anpassen, Nichtgesehenwerden, Nichtakzeptiertwerden, die fehlende Anerkennung und Liebe führen zu mangelndem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sowie zu mangelnder Selbstliebe. Oftmals führen diese Probleme auch zu einer fehlenden Persönlichkeit oder Identität. Und das sind dann die Ursachen für die Probleme dieser Menschen. Nicht die Hochbegabung an sich. Denn die ist toll, wenn sie gelebt wird.

Du hast einen sehr abwechslungsreichen Lebenslauf. Nach deinem ersten Studium hast du zunächst als Bauingenieurin für verschiedene Baufirmen gearbeitet. Dann hast du dich mit einem Internetversandhandel selbstständig gemacht. Als Anfang des Jahrtausends die sog. Dotcom-Blase platzte und viele Internetunternehmen Schwierigkeiten bekamen, hast du begonnen, Mathematik und Bautechnik auf Lehramt zu studieren, und das eben bereits erwähnte Lerninstitut für Mathematik eröffnet. Heute arbeitest du als Autorin und Coach für Hochbegabung. Haben die vielen Stationen deines Lebenslaufs auch etwas mit deiner Hochbegabung zu tun?

Indirekt sicherlich. Aber in erster Linie ist mein Lebenslauf meinen schulischen Noten geschuldet. Weil ich eigentlich nur in naturwissenschaftlichen Fächern die Leistungen erbrachte, die sich die Lehrkörper wünschten, kam nur ein Ingenieurberuf für mich infrage. Meine vielen Wechsel als Ingenieurin hatten sicherlich auch mit der Hochbegabung zu tun, weil ich unterfordert war. Meine Chefs wollten mir immer keine anderen Aufgaben geben, weshalb ich mit den Arbeitsplatzwechseln hoffte, mir einen interessanteren Job angeln zu können. Meine Unterforderung sowie meine Zielorientierung gepaart mit der Lösungsorientierung, die meine Chefs nicht gerne sahen, waren der Grund, warum ich mich selbstständig machen wollte.

Leider wurde in den 90er-Jahren der Siedlungswasserwirtschaftsbereich, in dem ich als Ingenieurin tätig war, von der öffentlichen Hand reduziert, weil dafür kein Geld mehr zur Verfügung stand. Deshalb stand mein Entschluss, mich selbstständig zu machen, zwar fest, aber ich musste mir einen neuen Tätigkeitsbereich suchen. Da ich technisch versiert war, von Anfang an mit dem Computer arbeitete und die unendlichen Möglichkeiten im Internet sah, war für mich schnell klar, dass ich in dem Bereich arbeiten möchte. So entstand der Internethandel. Nachdem dieser zusammenbrach, brauchte ich neue Ideen.

Meine Liebe zur Mathematik und meine Fähigkeit, andere Menschen zu unterrichten, ließen meinen alten Wunsch aufkeimen, Lehrerin werden zu wollen. Als junge Erwachsene konnte ich nicht auf Lehramt studieren, weil ich kein Abitur hatte. Aber mit einem abgeschlossenen Fachhochschulstudium durfte auch ich endlich an Universitäten studieren. Während des Studiums wurde ich leider enttäuscht. Mir wurde klar, wenn ich Schülern wirklich helfen möchte, auf meine Art, dann kann ich das nur in einem privaten Lerninstitut. Das lief hervorragend, und ich konnte vielen, vielen Schülern helfen. Leider wurde ich krank, sodass ich mich immer mehr zurückziehen musste.

Als dann mein Zusammenbruch kam, ging erstmal gar nichts mehr. In dieser Phase nahm ich mein ganzes Leben auseinander und schaute, was wirklich zu mir gehörte und was ich machte, weil ich mich anpasste und dazugehören wollte. Da strich ich fast alles aus meinem Leben und fing an, endlich das zu machen, was ich möchte und mir wünsche. So kam es, dass ich meinen Traum vom Schreiben wieder aufnahm. Denn früher, mit meinen damaligen Noten, hatten mir alle abgeraten, in diese Richtung auch nur zu denken.

Ich finde es unglaublich mutig, dass du so viele Dinge gemacht hast und dich nie davor gescheut hast, etwas ganz Neues anzufangen. Unter welchen Umständen würdest du anderen – unabhängig vom Alter – ebenfalls dazu raten, etwas Neues anzufangen?

Das stimmt, ich habe Verschiedenes gemacht und von allem profitiert. Ob es mutig ist? Ich sah es nicht so, ich sah lediglich die Möglichkeiten.

Rückblickend würde ich jedem raten, auf sich und sein Gefühl zu hören. Ich habe lange Jahre nicht darauf geachtet und genieße jetzt das Gefühl, etwas zu tun, was wirklich von mir und aus mir heraus kommt. Trotz aller Widerstände, die sich im Umfeld regten.

Es gibt immer so viele, die vermeintlich wissen, was für einen das Beste ist, aber wenn man bei denen hinter die Fassade schaut, setzen sie ihre eigenen Ratschläge nicht um. Man selber weiß im Grunde genommen ganz genau, was das Richtige für einen ist, und deshalb sollte man versuchen, diesem Gefühl zu folgen. Natürlich kann man sich auf diesem Weg Rat einholen oder sich begleiten lassen, aber es sollte nicht dazu führen, dass man sich selbst aufgibt oder verrät.

Hast du das Gefühl, jetzt erstmal „angekommen zu sein“, oder könntest du dir vorstellen, in ein paar Jahren wieder etwas ganz anderes anzufangen?

Ich bin angekommen und sehr, sehr glücklich damit. Natürlich suche ich noch meine Nische und meinen Platz, aber auch die Suche ist spannend. Das Schreiben ist das, was mich erfüllt und glücklich macht. Deshalb bleibe ich offen und flexibel und schaue, wohin es mich noch führen wird. Das, was ich bis dato erleben durfte, ist so intensiv und erfüllend, dass ich froh bin, endlich angekommen zu sein.

Allerdings bezieht sich die Suche mehr auf die Art, wie ich meine Geschichten erzähle, und auf die Inhalte, die mich faszinieren. So werde ich mich nicht auf ein Genre festlegen, sondern alles ausprobieren, was mich interessiert. Und das ist sehr viel.

Wie muss ich mir deine Tätigkeit als Coach für Hochbegabung vorstellen? Wie unterstützt du andere Hochbegabte?

Aufgrund meines ersten Buches meldeten sich Menschen bei mir, die etwas ändern möchten in ihrem Leben. Sie verstanden nun, warum sie wurden, wie sie sind, aber sie fragten, wie sie ihre Erkenntnisse umsetzen bzw. ihr Leben ändern können.

Im Coaching gebe ich meine Erfahrungen weiter, stelle Fragen, und so kann an den Punkten gearbeitet werden, die anliegen. Mittlerweile erfolgt das Coaching nur noch per Mail, weil es nachhaltiger ist. Die Menschen haben Zeit, ihre Probleme zu formulieren. Wer schon mal ein Coaching-Gespräch hatte, weiß, dass währenddessen oftmals alles klar ist, aber wenn man nach ein paar Tagen auf das Gesagte zurückgreifen will, ist es oft schon verflüchtigt. Bei der Mail kann jederzeit auf das Geschriebene zurückgegriffen werden. Das ist besser, um alles noch mal nachzulesen und seine Entwicklung zu verfolgen.

Dein neues Buch Hochbegabung leben ist gerade in Arbeit. Magst du ein wenig darüber erzählen, worum es genau geht?

Die Idee zu diesem Ratgeber entwickelte sich langsam. Zum einen kamen Anregungen von Lesern des ersten Buches, und zum anderen bekam ich beim Coaching mit, dass es immer um dieselben Themen und Fragestellungen ging.

Schlussendlich habe ich mir überlegt, welchen Ratgeber ich mir gewünscht hätte, als ich mit meinem Testergebnis völlig verwirrt dastand.

In meinem ersten Ratgeber „Hochbegabung bei Erwachsenen“ zeige ich, warum manche hochbegabten Menschen Selbstzweifel besitzen und nicht zeigen können, was in ihnen steckt. Im zweiten Ratgeber „Hochbegabung leben“ wird an diesen Selbstzweifeln gearbeitet. Ich leite zum Selbstcoaching an, dazu, seine Selbstzweifel zu begraben und an seinem Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und seiner Selbstliebe zu arbeiten.

Du sprichst in deinem Buch auch das Asperger-Syndrom an, eine Form des Autismus. Warum?

Die Problematik mit dem Anderssein, die ich eben angesprochen habe, bezieht sich nicht nur auf Hochbegabung, sondern genauso auf Menschen, die hochsensibel sind oder aber Eigenschaften von Asperger besitzen.

Bei einigen Hochbegabten wird eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert oder aber eine Form von Depression oder Ähnliches. Diese Menschen arbeiten dann an sich. Aber die Frage ist, ob diese Diagnosen stimmen. Ich kenne einige Menschen, die in den letzten Jahren die Diagnose Asperger erhielten. Damit wurden die Eigenschaften erklärt, und die anderen Diagnosen wurden fallen gelassen. Gerade beim Asperger-Syndrom wurden in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, was vielen zugute kommt.

Bei mir konnte ich Folgendes feststellen. Als ich anfing, meine Hochbegabung zu leben, also mich von Innen aufbaute und stärkte, mein Selbstbewusstsein, mein Selbstvertrauen und meine Selbstliebe stärkte, blieben immer noch Eigenschaften übrig, die ich nicht erklären konnte und glaubte, noch beseitigen zu müssen, auch weil entsprechende Rückmeldungen von Ärzten und Therapeuten kamen. Mittlerweile weiß ich, dass diese Eigenschaften zum Asperger-Syndrom gehören und zu mir.

Gerade bei Frauen muss genau hingeschaut werden. Denn Frauen mit dem Asperger-Syndrom haben ein Talent, die Eigenschaften zu kompensieren, sich so dermaßen anzupassen, dass die Eigenschaften des Aspergers „verheimlicht“ werden. Deshalb wurde bis vor zehn Jahren auch geglaubt, dass Asperger viermal häufiger bei Männern vorkommt. Mittlerweile ist bekannt, dass Frauen sich nur besser anpassen und die Merkmale mitunter nicht erkannt werden. Diese Anpassung ist aber eine enorme Kraftanstrengung, die jeden Menschen überfordert und letztlich wiederum krank machen kann.

Jeder hochbegabte Mensch, der Probleme mit sich hat oder aber sich fragt, „Wer bin ich?“, der sollte sich neben der Hochsensibilität auch mit dem Asperger-Syndrom beschäftigen.

Du bringst dein Buch in Eigenregie heraus, da es sich um ein Thema mit einer zahlenmäßig begrenzten Zielgruppe handelt und die Verlage deshalb abwinken. Deshalb möchtest du die nötigen Mittel für das professionelle Lektorat und die Covergestaltung übers Crowdfunding aufbringen. Kannst du für alle, die das noch nicht kennen, kurz erklären, was genau Crowdfunding ist und wie es funktioniert?

Crowdfunding kommt aus dem Amerikanischen und heißt übersetzt so viel wie Crowd = Menge und Funding = Finanzierung. Das Projekt wird also über die „Menge“, d. h. von Privatleuten finanziert. Alle Menschen, die an diesem Projekt interessiert sind oder es unterstützenswert finden, können sich an der Finanzierung beteiligen. Als Anreiz werden Dankeschöns angeboten, die es oftmals nur während der Finanzierungsphase gibt. So erhalten die an der Finanzierung des Projekts beteiligten Menschen ein Produkt, und die Differenz zwischen den Kosten des Produkts und der gespendeten Summe fließt in die Finanzierung des jeweils geförderten Projekts.

Für Menschen, die sich an solchen Projekten beteiligen, ist es auch ein schönes und erfüllendes Gefühl zu wissen, dass mit ihrer Hilfe ein Projekt umgesetzt wurde, das ohne ihre Hilfe nicht existieren würde.

Diese Art der Finanzierung finde ich gut, und ich freue mich, dass sie immer bekannter wird. Jeder kann sich nach seinen finanziellen Möglichkeiten beteiligen. Sei es mit 5 Euro oder mit einem Betrag, der nach oben offen ist. Je nachdem, wie wichtig das Projekt für einen ist und der Geldbeutel es zulässt, wird sich beteiligt. Das ist eine faire Form der Finanzierung, wie ich finde.

Du hast dein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Startnext eingestellt. Warum hast du diese Plattform gewählt? Welche Vorteile bietet Startnext?

Es gibt verschiedene Plattformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Manche sind regional angesiedelt oder aber es gibt Bereiche wie Journalismus, die abgedeckt werden. Bei Startnext geht es um kreative Projekte wie Literatur, Film, Medien.

Bei Startnext ist der Modus „ganz oder gar nicht“. Das bedeutet, dass man bei Startnext als Starter nur Geld bekommt, wenn mindestens 100 % der Finanzierungssumme erreicht sind. In allen anderen Fällen geht das Geld an die Crowd zurück, und der Starter erhält kein Geld, keinen Cent.

Die Förderer können also sicher sein, dass ihr Geld nur dann einbehalten wird, wenn die Finanzierung erfolgreich war. Es besteht kein Risiko, denn der Starter garantiert, dass mit dem Geld nur das Projekt in der beschriebenen Form umgesetzt wird.

Was musstest du tun, damit du dein Projekt dort einstellen konntest?

Ein Projekt kann dort jeder anlegen. Dafür wird das Projekt beschrieben, ein Video erstellt, welches den Starter und das Projekt vorstellt. Der Starter des Projekts überlegt sich zudem Dankeschöns, die der Crowd angeboten werden. Ist man als Starter der Meinung, das Projekt wäre fertig, wird beantragt, es starten zu lassen. Jetzt kommt Startnext an die Reihe und überprüft die Darstellung des Projektes. Gibt es Mängel an der Darstellung und Präsentation, wird dieses mitgeteilt. Die Freigabe wird erst dann erteilt, wenn diese Mängel behoben sind.

Wurde die Freigabe erteilt, beginnt die Startphase. In dieser geht es darum den Betreibern von Startnext zu zeigen, dass es eine interessierte Crowd gibt, die dieses Projekt unterstützen möchte. Je nach Finanzierungsumme braucht das Projekt eine bestimmte Anzahl an Fans. Wurde die Mindestanzahl erreicht, kann der Wechsel in die Finanzierungsphase beantragt werden. Auch hier schauen die Betreiber von Startnext genau hin und überprüfen das Projekt. Denn während der Startphase kann der Starter das Projekt aufgrund von Rückmeldungen aus der Crowd noch ändern oder ergänzen.

Nach erfolgter Freigabe startet die Finanzierungsphase, und hier geht es dann um die Wurst. Jetzt kann die Crowd sich finanziell beteiligen, kann Produkte oder Angebote in Form von Dankeschöns kaufen oder den Starter mit einem freien Betrag unterstützen.

Wie kann man dein Projekt unterstützen? Was genau muss man tun? Hat man als Unterstützer Vorteile?

Mich kann man unterstützen, indem entweder meine Dankeschöns gekauft werden oder aber ein freier Betrag eingezahlt wird. Dankeschöns sind unter anderem Sonderexemplare meines Ratgebers (broschiert oder kartoniert), Kaffeebecher, T-Shirts oder aber Vorträge, Workshops, Coachingstunden oder ein halber Tag mit mir. Die Dankeschöns sind betraglich gestaffelt, sodass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist.

Wer mich unterstützen möchte, geht auf meine Projektseite bei Startnext und sucht sich ein Dankeschön aus oder gibt einen freien Betrag ein. Danach klickt man auf „Jetzt unterstützen“ und gelangt auf die Bezahlseite. Wer bei Startnext noch nicht registriert ist, muss sich noch registrieren. Wer das Projekt nicht öffentlich unterstützen möchte, kann dies anonym tun. Alle anderen erscheinen in der Liste der Unterstützer.

Als Unterstützer hat man die Vorteile, dass man Produkte erhält, die es so sonst nicht gibt. Zum Beispiel gibt es bei mir das broschierte Buch in einer Sonderausgabe. Auch das kartonierte Buch (Hardcover) gibt es nur für Unterstützer. Denn das wird es in der Form nicht im Handel geben. Auch den Kaffeebecher oder das T-Shirt mit dem „Hochbegabung leben“-Design gibt es nicht im Handel zu kaufen. Das sind also Liebhaberstücke und eine besondere Form des Dankes für die Unterstützer.

Denn eines ist klar, ohne Unterstützer gibt es kein Projekt.

Liebe Manon, ganz herzlichen Dank für das Gespräch.

Für alle, die möchten, dass Manons Buch auf den Markt kommt, hier noch einmal der Trailer zu ihrem Projekt und der Link, über den man Manon unterstützen kann (einfach im kleinen Bild ganz unten auf der Seite auf den grünen Button „Projekt unterstützen“ klicken). Die 4875 Euro, die sie benötigt – wohlgemerkt für den Einkauf der Dienstleistungen Lektorat und Covergestaltung, nicht aber fürs Schreiben des Buchs –, sollten doch wohl aufzubringen sein, oder?

 

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